Durch dieses Gesetz möchte man die Neufassung des allgemeinen Verbraucherschutzgesetzes und andere ergänzender Gesetze regeln, um die EU Richtlinie 2011/83/UE umzusetzen.

Die Richtlinie setzt die bisher existierende europäische Rechtsvorschrift für den Schutz der Verbraucher beim Abschluss von Fernabsatzverträgen oder von Verträgen die außerhalb der Geschäftsräume geschlossen werden, außer Kraft. In diesem Bereich wird ein neuer Rechtsrahmen geschaffen, der die EU- Vorschriften über rechtsmissbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen und über bestimmte Aspekte beim Kauf und hinsichtlich der Garantie von Konsumgütern, ändert.

Das neue Gesetz erweitert die vorvertraglichen Informationspflichten in Verträge die mit Verbrauchern und Nutzern geschlossenen werden. Es schreibt sowohl Änderungen in Fernabsatzverträgen, als auch bei Verträgen die außerhalb von Geschäftsräumen abgeschlossen werden, vor.

Des Weiteren regelt es auch in einer erweiterten Form das Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen oder von Verträgen die außerhalb der Geschäftsräume abgeschlossen werden, indem man ein Standardformular eingefügt hat, das von Verbrauchern  und Nutzern verwendet werden kann. Hierbei, wird die Frist des Widerrufsrechts von 7 Werktagen auf 14 Kalendertage erweitert, ohne dass Gründe angegeben werden müssen. Für den Fall, dass man über die Änderung nicht informiert wurde, erweitert sich die Widerrufsfrist auf 12 Monate.

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